Ernst Dieter Berninghaus

Klimawandel Definition: Was Sie über Ursachen, Folgen und Lösungen wissen müssen

A tree dividing a vibrant green landscape with water and a dry cracked desert under a bright sun.

2024 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, mit einer globalen Durchschnittstemperatur 1,6 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Diese alarmierenden Zahlen machen deutlich, dass wir eine klare Klimawandel Definition brauchen, um die Krise zu verstehen. Der Klimawandel beschreibt die langfristige Veränderung globaler Temperatur- und Wettermuster, verursacht durch menschliche Aktivitäten. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, was Klimawandel ist, welche Klimawandel Ursachen dahinterstecken, welche Folgen des Klimawandels uns erwarten und welche Lösungen existieren. Zweifellos ist das Verständnis der anthropogenen Klimawandel Definition der erste Schritt zum Handeln.

Klimawandel Definition: Was ist Klimawandel?

Klimawandel bezeichnet langfristige Veränderungen der Temperaturen und Wettermuster auf der Erde. Diese Veränderungen können natürlichen Ursprungs sein, doch seit dem 19. Jahrhundert ist der Klimawandel hauptsächlich auf menschliche Tätigkeiten zurückzuführen. Um die Komplexität dieser globalen Herausforderung zu verstehen, müssen wir zunächst grundlegende Unterscheidungen treffen.

Unterschied zwischen Wetter und Klima

Wetter ist das, was wir täglich erleben: Sonne, Wolken, Regen, Schnee, Wind, Wärme oder Kälte. Es beschreibt den Zustand der Atmosphäre zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort. Sie schauen aus dem Fenster und wissen sofort, wie das Wetter ist.

Klima hingegen ist das durchschnittliche Wetter über einen längeren Zeitraum. Die Weltorganisation für Meteorologie spricht ab einer 30-jährigen Periode von Klima. Wetterbeobachtungen werden über Jahrzehnte gesammelt und statistisch ausgewertet. Tägliche Werte von Temperatur, Sonnenscheindauer und Niederschlagsmenge werden dabei genauso berücksichtigt wie Extremwerte in Hitzephasen oder bei Starkregen.

Ein konkretes Beispiel verdeutlicht den Unterschied: Wenn heute Neuschnee fällt, ist das ein Wetterereignis. Betrachtet man jedoch die durchschnittlichen Neuschneetage zwischen 1981 und 2010, spricht man von Klima. In den tiefen Lagen des Mittellandes gab es in diesem Zeitraum pro Jahr 10 bis 20 Tage mit Neuschnee. Klimaszenarien zeigen für den Zeitraum um 2060 im Mittelland im Schnitt nur noch etwa 5-10 Tage mit Neuschnee.

Obwohl alle Welt von einer Klimaerwärmung spricht, erleben wir trotzdem noch kalte Phasen. Das Klima ist der Durchschnittswert, während das Wetter an einzelnen Tagen weiterhin stark schwanken kann. In einem wärmeren Klima werden Kältephasen weniger häufig, dafür nehmen Hitzewellen zu.

Natürlicher vs. anthropogener Klimawandel

Der natürliche Klimawandel erstreckt sich über Jahrtausende und bezieht sich auf abwechselnd auftretende kalte und warme Perioden. Natürliche Faktoren wie Vulkanausbrüche, Sonnenzyklen und Veränderungen der Erdumlaufbahn haben das Klima in der Vergangenheit beeinflusst.

Der anthropogene Klimawandel definiert die menschengemachte Veränderung unseres Klimasystems, zum Grossteil bedingt durch den Ausstoss an Treibhausgasen. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts sind menschliche Aktivitäten die Hauptursache für den Klimawandel, wobei über 95 % der seit 1950 beobachteten Erwärmung auf menschliche Ursachen zurückzuführen sind.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Natürliche Ursachen wie Veränderungen der Sonneneinstrahlung oder vulkanische Aktivität haben zwischen 1850 und 2019 um weniger als ± 0,1 °C zur Gesamterwärmung beigetragen. Im Gegensatz dazu überwiegen die menschlichen Ursachen bei den jährlichen CO2-Emissionen inzwischen um den Faktor 10 oder mehr gegenüber den natürlichen Ursachen.

Die Treibhausgaskonzentrationen sind so hoch wie seit 2 Millionen Jahren nicht mehr. Die atmosphärischen CO2-Konzentrationen waren im Jahr 2019 so hoch wie seit mindestens zwei Millionen Jahren nicht mehr. Auch der Anteil von Methan und Lachgas in der Atmosphäre befand sich auf einem so hohen Niveau wie seit mindestens 800.000 Jahren nicht mehr.

Die Rolle der globalen Erwärmung

Die globale Erwärmung wird häufig mit dem Klimawandel gleichgesetzt. Tatsächlich ist sie aber eine zentrale Folge des anthropogenen Klimawandels. Das Klima erwärmte zwischen 1970 und 2020 schneller als in allen bisherigen 50-Jahr-Abschnitten seit mindestens 2000 Jahren.

Die Erde ist heute um 1,1 °C wärmer als zum Ende des 19. Jahrhunderts. Bis 2023 war die CO2-Konzentration in der Atmosphäre auf einen Wert von 51 % über dem vorindustriellen Niveau gestiegen. Die vom Menschen verursachte Erderwärmung nimmt derzeit alle zehn Jahre um 0,25 °C zu.

Der Treibhauseffekt ist der zentrale Mechanismus hinter der globalen Erwärmung. Die Strahlung der Sonne heizt unsere Erde auf, die dann wiederum selbst Wärmestrahlung abgibt. Diese Strahlung verschwindet nicht vollständig im Weltall, sondern wird teilweise von der Atmosphäre wie von einer Barriere aufgehalten und auf die Erde zurückreflektiert. Mehr als die Hälfte des anthropogenen Klimawandels geht auf CO2-Emissionen zurück.

Klimawandel Ursachen: Die Haupttreiber der Erderwärmung

Die Hauptursache des Klimawandels ist die durch menschliche Aktivitäten steigende Treibhausgaskonzentration in der Erdatmosphäre. Laut IPCC sind 1,07 °C der 1,09 °C Erwärmung der Erdoberfläche zwischen 1850-1900 und 2011-2020 auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen. Schauen wir uns die konkreten Treiber dieser Entwicklung an.

Treibhausgasemissionen und der Treibhauseffekt

Im Sechsten Sachstandsbericht des IPCC wird der zusätzliche Strahlungsantrieb im Jahr 2019 im Vergleich zum Referenzjahr 1750 netto mit 2,72 W/m² beziffert. Bedeutendstes Treibhausgas war Kohlenstoffdioxid mit 2,16 W/m², gefolgt von Methan mit 0,54 W/m².

Die CO2-Konzentration stieg von ca. 278,3 ppm im Jahr 1750 auf 409,9 ppm im Jahr 2019. Dies ist ein Anstieg um 47,3 %. Der Volumenanteil von Methan stieg von ca. 730 ppbV im Jahr 1750 auf 1866,3 ppbV im Jahr 2019 an, ein Anstieg um 157,8 %. Das Treibhauspotenzial von 1 kg Methan ist, auf einen Zeitraum von 100 Jahren betrachtet, 25-mal höher als das von 1 kg CO2. Der Volumenanteil von Lachgas stieg von ca. 270 ppbV im Jahr 1750 auf 332,1 ppbV im Jahr 2019.

Verbrennung fossiler Brennstoffe

Die wichtigste Emissionsquelle war die Kohlendioxidfreisetzung aus fossilen Energieträgern und Industrieprozessen mit 38 ± 3 Mrd. Tonnen. Mehr als 50 Prozent des vom Menschen verursachten Ausstosses von Treibhausgasen ist auf die Verbrennung von Kohle, Öl und Erdgas zurückzuführen. Von 1990 bis 2019 stieg der CO2-Ausstoss aus fossilen Energien und Industrie um 15 Mrd. Tonnen bzw. 67 % an.

Bei der Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas entstehen Kohlendioxid und Stickoxide. 2018 verursachte die Nutzung fossiler Ressourcen für Energie und Industrie 89 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Kohle ist verantwortlich für mehr als 30 Prozent des weltweiten Temperaturanstiegs.

Entwaldung und Landnutzungsänderungen

Kohlendioxidemissionen aus Landnutzungsänderungen wie Entwaldung beliefen sich auf 6,6 ± 4,6 Mrd. Tonnen [132]. Rund 15 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen stammen aus der Vernichtung von Wäldern. Zwischen 12 und 20 Prozent der globalen CO2-Emissionen sind auf weltweite Entwaldung und Landnutzungsänderungen zurückzuführen.

Bäume tragen durch Aufnahme von CO2 zur Klimaregulierung bei. Durch Rodung geht diese positive Wirkung verloren, und der in den Bäumen gespeicherte Kohlenstoff wird in die Atmosphäre freigesetzt. Tropische Regenwälder speichern 50 Prozent mehr Kohlenstoff im Bestand als Wälder ausserhalb der Tropen.

Industrialisierung und Energieverbrauch

Seit der Industrialisierung werden deutliche überregionale und globale Änderungen im Stoffhaushalt der Atmosphäre als Folge menschlichen Wirkens beobachtet. Die Konzentrationen von Kohlendioxid stiegen bis zum Jahr 2019 um über 48 Prozent, die des Methans um 160 Prozent und die des Distickstoffmonoxids um 23 Prozent weltweit gegenüber den Werten vorindustrieller Zeiten an.

Landwirtschaft und Viehzucht

Methanfreisetzung belief sich auf 11 ± 3,2 Mrd. Tonnen, Lachgasproduktion auf 2,7 ± 1,6 Mrd. Tonnen [132]. Bezüglich der totalen CH4- und N2O-Emission ist der Sektor Landwirtschaft über alle Sektoren gesehen dominierend. 76,0 % der gesamten Methan-Emissionen und 77,3 % der Lachgas-Emissionen in Deutschland stammen aus der Landwirtschaft.

Kühe und Schafe erzeugen bei der Verdauung ihres Futters grosse Mengen an Methan. Stickstoffhaltige Dünger verursachen Stickoxidemissionen. Fast ein Fünftel der weltweiten Treibhausgasemissionen werden durch die Rodung von Flächen für die Viehwirtschaft verursacht.

Folgen des Klimawandels: Auswirkungen auf Mensch und Umwelt

Die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits heute auf allen Kontinenten spürbar. Kein Gebiet auf der Welt ist vor den Folgen sicher. Die Temperaturen steigen, Ökosysteme verändern sich, und Millionen Menschen verlieren ihre Lebensgrundlage.

Anstieg der globalen Temperaturen

Die Temperaturen sind weltweit gestiegen. Seit 1880 stieg die globale Temperatur um durchschnittlich 0,08 Grad Celsius pro Jahrzehnt. Die Erwärmung hat sich beschleunigt: Seit 1981 beträgt der Anstieg 0,18 Grad pro Jahrzehnt. Im Jahr 2022 lag die Oberflächentemperatur 0,86 Grad über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. In Deutschland verzeichnet der Deutsche Wetterdienst seit 1881 einen Temperaturanstieg von 1,7 Grad Celsius.

Schmelzende Gletscher und steigender Meeresspiegel

Jährlich schmelzen 273 Milliarden Tonnen Gletschereis. Zwischen 2000 und 2023 betrug der globale Verlust an Gletschermasse 6.542 Milliarden Tonnen. Der Gletscherschwund trug bereits 18 Millimeter zum globalen Meeresspiegelanstieg bei. Der Meeresspiegel steigt mittlerweile mit etwa 3,7 Millimetern pro Jahr. Im 20. Jahrhundert stieg er bereits um 15 Zentimeter. Tief liegende Regionen wie Bangladesch oder die Malediven sind dadurch existenziell bedroht.

Extreme Wetterereignisse und Naturkatastrophen

Durch das Klima bedingte Katastrophen haben sich in den letzten Jahrzehnten verzehnfacht. Jährlich sterben etwa 50.000 Menschen an den Folgen von Naturkatastrophen. Starkregenfälle sind durch den Klimawandel um das 1,2 bis 9-fache wahrscheinlicher geworden. Die Hitzewelle in Europa im Jahr 2003 forderte bis zu 70.000 Todesopfer.

Bedrohung der Ökosysteme und Artenvielfalt

Rund die Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten in den weltweit bedeutendsten Naturregionen werden mittelfristig dem Klimawandel zum Opfer fallen. Selbst wenn das Zwei-Grad-Limit eingehalten wird, würde noch jede vierte Spezies in den Schlüsselregionen verschwinden. In den Miombowäldern verschwänden bei 4,5 Grad Erwärmung bis zu 90 Prozent aller Amphibien, 86 Prozent aller Vogel- sowie 80 Prozent aller Säugetierarten. Für den Amazonas-Regenwald rechnen Forscher mit einem Rückgang der Pflanzenvielfalt um 69 Prozent.

Auswirkungen auf Landwirtschaft und Ernährungssicherheit

Im Jahr 2021 konnten sich etwa 23,5 Millionen Menschen in 8 Ländern aufgrund von Klimaereignissen nicht mehr ausreichend ernähren. Im Sahel ist bis 2050 ein Rückgang der Getreideproduktion um 20 bis 50 Prozent zu erwarten. Zudem sinken die Protein-, Zink- und Eisengehalte in Nahrungsmitteln.

Klimawandel und globale Ungleichheit

Bis zum Jahr 2050 könnten über 140 Millionen Menschen zu Klimaflüchtlingen werden. Aktuell wohnen zwischen 3,3 und 3,6 Milliarden Menschen in akut vom Klimawandel bedrohten Weltgegenden. Die Kluft zwischen armen und reichen Ländern ist durch die Erderwärmung um etwa 25 Prozent grösser geworden. Die Weltgesundheitsorganisation prognostiziert zwischen 2030 und 2050 jährlich 250.000 Todesfälle aufgrund von Klimawandel-Folgen.

Lösungen gegen den Klimawandel: Strategien für die Zukunft

Um die Klimakrise zu bewältigen, brauchen wir konkrete Strategien auf allen Ebenen. Die Wissenschaft zeigt klare Wege auf, wie wir die Erwärmung begrenzen und uns an unvermeidbare Veränderungen anpassen können.

Reduzierung von Treibhausgasemissionen

Die Schweiz setzt eine breite Palette von Massnahmen um, um ihren Treibhausgas-Ausstoss in allen Sektoren zu reduzieren. Zentrale Instrumente sind eine CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe wie Heizöl oder Erdgas, ein Emissionshandelssystem, Vorschriften für Gebäude und Fahrzeuge sowie die Finanzierung von Kompensationsprojekten im In- und Ausland. Die CO2-Abgabe wird als Lenkungsabgabe erhoben, deren Ertrag grösstenteils an die Bevölkerung und die Wirtschaft zurückverteilt wird. Rund ein Drittel der Schweizer Treibhausgasemissionen stammen aus dem Verkehr, rund 22% aus der Industrie und etwa ein Viertel aus dem Gebäudesektor.

Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Erneuerbare Energien vermieden im Jahr 2024 insgesamt 259 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Seit dem Jahr 2000 ist dieser Wert auf mehr als das Fünffache gestiegen. Windenergie ist der wichtigste Energieträger bei der Vermeidung von Treibhausgas-Emissionen, gefolgt von Biomasse. Energieeffizienz bietet enormes Potenzial: Berechnungen zeigen, dass wir den derzeitigen Energieverbrauch um 73% senken könnten, wenn wir alle vorhandenen Technologien nutzen würden, um Geräte so effizient wie möglich zu machen. Die Internationale Energieagentur schätzt, dass sich ein Drittel der für das Netto-Null-Szenario im Jahr 2050 erforderlichen Reduktion der energiebedingten Emissionen durch Verbesserungen der Energieeffizienz erreichen lässt.

Anpassungsmassnahmen an den Klimawandel

Die Schweiz hat mit der Anpassungsstrategie des Bundesrates einen Rahmen für das koordinierte Vorgehen bei der Anpassung an zunehmende Hitzebelastung, Sommertrockenheit und Naturgefahren geschaffen. Der Aktionsplan 2020-2025 enthält 75 Massnahmen auf Bundesebene in Sektoren wie Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Waldwirtschaft, Gesundheit und Raumentwicklung. Die Jahresmitteltemperatur in der Schweiz ist seit 2012 um ein weiteres Grad angestiegen.

Internationale Klimapolitik und Abkommen

Das Übereinkommen von Paris zielt darauf ab, die durchschnittliche globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen, wobei ein maximaler Temperaturanstieg von 1,5 Grad Celsius angestrebt wird. Alle Staaten müssen alle fünf Jahre ein national festgelegtes Reduktionsziel einreichen. Die Schweiz hat sich verpflichtet, ihre Emissionen bis 2030 gegenüber 1990 um 50 Prozent und bis 2035 um mindestens 65 Prozent zu reduzieren. Die Industrieländer stellten sich darauf ein, ab 2020 jährlich 100 Milliarden US-Dollar zu mobilisieren, für die folgende Periode wurde ein neues Ziel von jährlich 300 Milliarden Dollar bis 2035 verabschiedet.

Was können Sie gegen den Klimawandel tun?

Jeder einzelne von uns kann aktiv zum Klimaschutz beitragen. Die drei wirksamsten Bereiche liegen in Mobilität, Ernährung und Wohnen. Persönlich können wir bereits jetzt tonnenweise CO2 vermeiden.

Klimafreundliches Verhalten im Alltag

Bei Wahlen und Abstimmungen können wir unsere Stimme dem Klimaschutz geben. Strom sparen hilft dabei enorm: Die Senkung der Raumtemperatur um nur ein Grad spart bereits sechs Prozent Heizenergie. Stosslüften statt Kippfenster senkt den Energieverbrauch zusätzlich. Zudem reduziert ein Sparduschkopf den Verbrauch bis zu 0,3 Tonnen CO2. Der Umstieg auf Ökostrom spart im Schnitt eine halbe Tonne CO2.

Nachhaltige Mobilität und Ernährung

Wer fünf Kilometer Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurücklegt, spart rund 365 Kilogramm CO2 im Jahr. Zug statt Flug: Im Zug reisen wir zehnmal klimaschonender als im Flugzeug. Vegetarische Ernährung spart 300 bis 400 Kilogramm CO2 jährlich. Vegane Ernährung vermeidet sogar 1.000 kg CO2 pro Jahr. Fleischkonsum sollte auf 200 bis 360 Gramm pro Woche reduziert werden.

Bewusster Konsum und Energiesparen

Lebensmittelverschwendung verursacht rund zehn Prozent des globalen Treibhausgasausstosses. Langlebige Produkte nutzen und defekte Geräte reparieren spart Ressourcen. Secondhand-Käufe schonen ebenfalls das Klima.

Schlussfolgerung

Der Klimawandel ist zweifellos die grösste Herausforderung unserer Zeit, doch wir haben die Werkzeuge, um dagegen anzukämpfen. Die Wissenschaft zeigt uns klar die Ursachen: Treibhausgase aus fossilen Brennstoffen, Entwaldung und Landwirtschaft treiben die globale Erwärmung voran. Gleichzeitig kennen wir die Lösungen: erneuerbare Energien, Emissionsreduktion und bewusste Alltagsentscheidungen.

Jeder von uns kann heute anfangen. Ob bei der Mobilität, Ernährung oder im eigenen Zuhause – unsere täglichen Entscheidungen haben messbaren Einfluss. Der Kampf gegen den Klimawandel beginnt mit Verständnis und endet mit konkretem Handeln.

FAQs

Q1. Was versteht man unter Klimawandel? Klimawandel bezeichnet langfristige Veränderungen der globalen Temperaturen und Wettermuster. Während solche Veränderungen auch natürliche Ursachen haben können, ist der Klimawandel seit dem 19. Jahrhundert hauptsächlich auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen, insbesondere durch den Ausstoss von Treibhausgasen.

Q2. Welche Hauptursachen treiben den Klimawandel voran? Die Hauptursachen sind die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl und Erdgas, die Abholzung von Wäldern sowie die Landwirtschaft und Viehzucht. Diese Aktivitäten erhöhen die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre erheblich und verstärken dadurch den Treibhauseffekt und die Erderwärmung.

Q3. Welche konkreten Auswirkungen hat der Klimawandel bereits heute? Der Klimawandel führt zu steigenden globalen Temperaturen, schmelzenden Gletschern und einem Anstieg des Meeresspiegels. Zudem nehmen extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen und Stürme in Häufigkeit und Intensität zu. Ökosysteme und die Artenvielfalt sind bedroht, und die Ernährungssicherheit wird beeinträchtigt.

Q4. Welche Strategien helfen gegen den Klimawandel? Wirksame Strategien umfassen die Reduzierung von Treibhausgasemissionen, den Ausbau erneuerbarer Energien, die Verbesserung der Energieeffizienz sowie Aufforstung und nachhaltige Landwirtschaft. Auch internationale Zusammenarbeit, politische Massnahmen und Forschung spielen eine zentrale Rolle im Kampf gegen die Klimakrise.

Q5. Was kann jeder Einzelne im Alltag für den Klimaschutz tun? Im Alltag können Sie durch nachhaltige Mobilität wie Fahrradfahren oder Bahnfahren, vegetarische oder vegane Ernährung und bewussten Konsum CO2 einsparen. Auch Energiesparen im Haushalt, der Umstieg auf Ökostrom, die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung und der Kauf langlebiger Produkte tragen wirksam zum Klimaschutz bei.

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